Die Prunkepitaphe der Ev. Pfarrkirche zu Löbnitz bei Leipzig (Sachsen)

Die dreischiffige, romanische Pfeilerbasilika aus dem 13.Jh, im 16.Jh verändert, ist reich mit frühbarocken Kunstgegenständen ausgestattet. Eine Rarität in der deutschen Kirchengeschichte ist u.a. die Bilderbibeldecke mit 250 Feldern. Als Patronatskirche des sächsischen Adels derer von Schönfeld (Schönfeldt) ist sie, weil Luther hier predigte, eine der 22 Stationen des Lutherpilgerweges. Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums im Jahr 2017 war die umfassende Sanierung der Kirche das Ziel. 

2012 bat die Vorsitzende des GKR für die Sanierung von 13 Kirchenschifffenstern um einen Zuschuß, 2014 lag das Augenmerk auf der Sanierung des Innenraums mit den sehr wertvollen barocken Prunkepitaphen für Johann Erich und Adolph von Schönfeld, 2016 folgte die Sanierung der Offenhauer-Orgel. Die Stiftung förderte die Arbeiten mit insgesamt € 11.530,04.
Der Ort (2.080 Einwohner) dürfte wegen der Nähe zu Leipzig und des jährlichen Musikfestivals ,With Full Force‘ auf dem nahegelegenen Segelflugplatz sowie wegen der touristischen Anziehungskraft der gefluteten Tagebaugruben eine Zukunft haben.